Ubud

Sonntag. Der 6.Januar.

Ich hab mir einen Fahrer organisiert. Es geht nach Ubud. Früh am Morgen geht’s los. Meine Wenigkeit und mein Chauffeur verschlägt es ins Landesinnere. „Zeig mir dein Bali“- so mein Wunsch. Hat bedingt geklappt. Aber dazu später.

Wir düsen los- ich brauche einen Kaffee. 1.Halt: Luwak-Farm. Hier gibt’s den berühmten Luwak-Kaffee. Luwak = Katzenähnliches Vieh(Bild)= frisst Kaffeebohnen und verdaut sie allerdings nicht/ bedingt = diese Bohnen werden „aussortiert“,geröstet und dann als Kaffee kredenzt. Kurz: Kacka-Kaffee. Augenzwinkern.

Fazit: Ist ok- mein DM-Fairtradekaffee ist geschmackvoller. Ja. Ich bin ein Banause. Augenzwinkern.

Nebenbei gab es eine generelle Tee- und Kaffeeverköstigung. Insgesamt sehr lecker und: Für umme. Aber: Natürlich wird erwartet, dass du im Shop ein paar Sachen kaufst. Z.B. den Luwak-Kaffee. 50gr für ca. 20€.

Etwas absurd. Wie ich finde. Die Tasse zum probieren kostet ca. 3,5€

Allerdings stellt sich mir die Frage, ob unsere Hauskatzen nicht auch hierfür geeignet wären…einfach Bohnen bei A. oder L. kaufen, die Katzen damit füttern und dann…ihr wisst schon…rösten, mahlen und als „Famous Berlin Shit Coffe“ verhöckern. Natürlich „Bio und Fairtrade!“

Mein Zividienst ist zu lange her, als dass ich Bock hätte, in Exkremente zu wühlen – aber es wäre eine wahrlich „bescheidene“ gute Start Up Idee. Augenzwinkern.

Hier und da wurde ein Tempel passiert. Ein Wasserfall begutachtet ( leider zu voll). Die Reisterrassen angeschaut und natürlich der Monkeyforrest besucht. Es ist Regenzeit. D.h. es kommt hier gewaltig und in Kübeln. Pitschnass bis auf die Haut. Wird man. Aber speziell die Reisterrassen sind beeindruckend und laden zum „wandern“ ein. Mir war es leider dann doch zu nass um einen Spaziergang durch das Weltkulturerbe zu machen. Das wird nachgeholt.

Generell empfinde ich die Reisfelder als sehr beruhigend. Es ist ein generell schönes Bild!

Auf meinen Wunsch hin, ein typisches nicht touristenverseuchtes Warung (Resturant) anzusteuern, tat mein Fahrer natürlich das Gegenteil. Da wir aber direkt vor Reisfeldern speisten und die Preise wirklich günstig waren – konnte ich nicht mal meckern. Augenzwinkern. War lecker.

Es gibt zumindest viel zu sehen. Ein Friedhof. Alte, ausgediente Sportplätze und viele Handwerksbuden/ speziell Tischlereien. Allerdings wird vieles nur als „handmade“ verkauft und demzufolge „importiert“. Also, Holzauge sei wachsam, wenn du hier was kaufen willst. Tisch. Stuhl oder Schrank. Trotzdem schnieke anzuschauen.

Nebenbei gibt’s hier diverse Gallerien. Auch sehr hübsch. Ein Besuch lohnt sich. Wenn man es mag. Man muss nur feilschen und schwuppdiwupp hast du was in deiner Bude zu hängen. Ich wollt nicht feilschen. Nix kaufen. Nur gucken und einen Schnack halten. Sehr zum Leidwesen des Inhabers. Das selbe Spiel in einer Gold-/Silberschmiede. Kein Umsatz. Keine Provision für den Fahrer. (IdR wissen die ja wo sie jemanden hin kutschieren). Ich bin ein schlechter Kunde/ Touri. Augenzwinkern.

Irgendwann Nachmittags ging’s wieder Heim. Über Stock und Stein. Ja. Dieser Ausflug war recht fein. Und was soll dieser Reim?

Keine Ahnung. Mir fällt aber ein, dass der Monkey Forest nicht ausgiebig erwähnt worden ist. Ich mache es kurz: Jede Menge Affen wohnen im Dschungel. Da gibt es drei Hindu-Tempel. Die nicht zugänglich sind. U.a. einer davon zu Ehren Shivas. Die Affen haben Hausrecht bzw. Dschungelrecht. An die 600Exemplare leben da. Und machen natürlich was sie wollen. Gerne auf Kosten der Spezies Mensch/ Touri. Die sind idR aber selber schuld. Doof. Es gibt ja mehr als genügend Warnschilder was man tunlichst vermeiden soll. Jaja…wer den Schaden…aber selber Schuld wenn der Beutel geklaut wird oder dich der Affe laust bzw. beißen will. Es sind halt nun keine Kuscheltiere. Klugscheiß. Augenzwinkern.

Blendet man die Touris aus, so ist der Affenwald echt sehenswert. Flora und Fauna und Tempel im Einklang.

Ich erspare mir jetzt den kompletten historischen Hintergrund und die ganze Tempelgötterei – für weitere Infos befragen Sie bitte Dr. Suchmaschine. Augenzwinkern.

Ubud. Daumen hoch.

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