Eine Bootsfahrt die ist lustig & Sing a fxxxing Song und eine Prise Dekadenz

Aua. Aua. Wir haben Mittag. 15h. Hangover in B.A. Die Hälfte der Mischpoke pennt. Ein paar gucken Fußball. Einer kontert gegen die Nachwehen und ich…

….versuche meine grauen Zellen auf Vordermann zu bringen. Was war gestern eigentlich los???

Wir waren in Tigre. Eine annehmliche Flusslandschaft (Luján) mit diversen Abzweigungen und kleineren Inseln. Wir tuckerten durch das Delta – welches irgendwie und irgendwo in den Rio de la Plata fließt. Dieser wiederum mündet in das große Becken, genannt Atlantik. Diverse Häuser mit Anlegestellen. Für gestresste und gutbetuchte Großstädter. Idyllisch. Keine Frage. Allerdings wirkt die Brühe wenig einladend. Tigre ist eigentlich eine Stadt und liegt außerhalb von B.A. Viel interessanter jedoch ist, dass Tigre vorher Las Conchas hieß. Aufgrund der vielen Süßmuscheln. Da aber der Begriff u.a. im Slang auch das weibliche Genital als Beschimpfung verwendet, wurde der Name 1952 geändert. Tigre = Tiger. Klingt besser. Dachte man. Außerdem: Gebe es hier ja Tiger – glaubte man. Ein Irrtum: Es waren Jaguare. Macht ja nix.

Meine Meinung: Las Conchas klingt irgendwie schöner. Zugegeben: Sollte ich irgendwann mal einen arg. Film sehen (sie wissen schon😉) und dieser Begriff fallen, werde ich mich bestimmt an diese Flussfahrt erinnern.

Die Fahrt kann man empfehlen. Man sieht einiges. U.a. auch das eine oder andere Schiffswrack. Allerdings: Es macht sicherlich mehr Spaß alleine durch das Delta zu schippern.

Eine Flussluft macht auch hungrig. Back to City. Nahrungsaufnahme. Eine argent. Eine Hüftschnitte unser Begehr. Blöd. War nicht wirklich gut. Geschweige sättigend.

Kay ist knatschig. Wir alle sind unbefriedigt. Was kostet die Welt. Katja, Udo, Kay, Aik und ich steuern mal gepflegt ein weiteres Restaurant an. Feinstes Rind. Guter Lachs und dazu gepflegten Vino. Ganz ehrlich: Es war ein kulinarisches Vergnügen! Wir underdressed – was allerdings hier eh kaum auffällt.

Ganz ehrlich: Danach noch was machen zu wollen, war schier unmöglich. Eigentlich. Aber der Rest des Mobs, der auf uns gewartet hatte, war so beharrlich, dass wir uns doch aufgerafften. Das ist die nette Umschreibung. Eigentlich waren sie quengelig. Bockig.

Also: Ab in die Karaokebar. Im Schlepptau unsere neuen brasilianischen und franz. Freunde. Komischer Laden. Die Technik etwas veraltet. Wurst. Wir kommen klar….ein Festival der Liebe…Musik verbindet….Punk. Pop. Spanisch. Englisch. Rock. Französisch. Deutsch. Portugiesisch. Hits von früher bis jetzt und gestern.

Ab hier ist meine Erinnerung leicht vernebelt…oder wir legen einfach den Mantel des Schweigens…es ist selten gut, mit Morgengrauen ins Bett zu gehen….Nein! Wir waren brav! Ich hab ja nen Blick auf die Kids. Liebe Eltern machen Sie sich bitte keine Sorgen.😉

Der Sänger*innenwettstreit ging wie folgt aus:

Die goldene Stimmgabel geht an Andi. Den Alternativepreis teilen sich Udo und Christoph. Kay und Aik verdienen sich den Publikumspreis. Felix ist der Newcomer und ich erlaube mir einfach den Lifertimeaward. Lenny bekommt die goldene Ananas. (Er war so clever und blieb brav im Hostel)

Randnotiz

Heute geht’s endlich auf die Bühne!

Waschsalon: Du kannst deine Wäsche abgeben und bekommst sie einen Tag später wieder. Der Spaß kostet ca 3€

Ne Flasche Wein im Restaurant gibt’s ab ca. 4€

Taxifahrer kutschieren dich auch für ca. 1,50€

Fotos aus der Bar folgen…vielleicht😉

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