1.12. Perth

Du hockst im Flieger. Du siehst den Kontinent. Die Pumpe springt vor Freude im Dreieck. Du strahlst wie ein Honigkuchenpferd. Dritte Wahl, Feine Sahne Fischfilet und Donots wechseln sich ab. Im Takt mit den Rotoren und der Musik wippe ich hin und her. Sehr zum Leidwesen meiner Sitznachbarn. Egal. Sie haben Verständnis. Sie freuen sich selber wie Bolle. Das ältere Pärchen. Aus dem Fenster können sie allerdings nicht kieken – mein Fenster! Wie ein Kind vorm Schaufenster. Ungeduld. Nur noch wenige Minuten. Wann bin ich endlich da?

Erstmals setze ich mit einem „Billigflieger“ über. Scoot. Puh. Was soll ich sagen? Nimm ein paar Euro in die Hand und buche dir einen Komfortsitz. Mach dir Stullen für den Flug. Lade dir ein paar Filme aufs Handy, lies ein Buch oder nimm eine Mütze Schlaf. Dann sind fünf Stunden durchaus zu ertragen. So ungefähr hab ich es gemacht – bis auf die Stullen und die Filme. Ich hatte Bordverpflegung. Man kann darauf verzichten. Das war nix! Nettes Personal. Service kostet. Freundlichkeit gibt es aber trotzdem.

Australien. Ich bin wieder da. Schnell durch die Grenzkontrolle. Wieder war die Boardercontrol freundlich. Die paar Kippen zu viel, die ich dabei hatte, wurden freundlich belächelt. (Anmerkung: Ich hab es natürlich deklariert) Ein nettes “ auf Wiedersehen & viel Spaß“ auf deutsch, vom Beamten inklusive. Welcome in Australia!

Ich tanze. Ich strahle. Ich singe.

Bämm. Eingereist. Angekommen. So. Erstmals Perth. Westaustralien. Der größte und reichste Bundesstaat.

Ab nach Scarborogh. Check in. Dann ab an den Strand. Den Tag ausklingen lassen. „… in summertime, I feel so fine…“ Die Bates im Ohr, die Gedanken frei.

Ich schmunzle über die Verbotsschilder…werden sie jemals die Schmuddelkinder fassen können?

Mein Hotel hat eine Bar inkl. Livemusik. Wie praktisch…an sich. Kurz rein. Dann wieder raus. War nett. Aber ich höre es rufen – mein Bett!

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