Haere ra NZ. Goodbye NZ

22.Dezember.

Ich steh nun wieder in Auckland auf dem Flughafen. Hier hat alles begonnen. Hier endet alles. Zumindest der Teil NZ. Das erste Mal als „Campernomade“. 5830km geschrubbt. Beide Inseln abgefahren. Schafe vermutlich im siebenstelligen-, Kühe im sechsstelligen und totes Federvieh im vierstelligen Bereich gezählt und gesehen. Hasen und Opossums nicht mitgezählt. Auch davon gab es jede Menge. Tot. Klar. Insekten sind unzählbar. 18 Mal getankt. 5 Vögel platt gemacht. 18 Campingplätze ausprobiert. Berge. Kurven. Auf und ab? Ich hab keine Ahnung.

Klingt erstmal bedingt aufregend. Aber wisst ihr was? Ich hatte Spass! Ich wollte cruisen. Ich bin gecruist. Wollt kieken, ob ich das Vanlife mag. Ich mag es. Ich will einen Campervan. Augenzwinkern. Hatte bedingt Ziele und hab das Gefühl, ich hab verdammt viel gesehen und wiederum auch nicht. Aber es wiederholt sich eh manches. Der eine Vulkan ruht länger. Der Andere ist größer. Und einer spuckt. Leider mit dem Ergebnis, dass Opfer zu beklagen sind. Wasserfälle lassen halt Wasser fallen. Und eine Bucht bleibt eine Bucht. Ok. Mein Mantra ist bekannt: Mehr Meer! Viel Meer! Natürlich hat auch der eine oder andere See seine volle Daseinsberechtigung. Zum Verweilen. Hirn ausschalten. Genießen. Aber wenn ich die Wahl habe….mehr Meer! Grins.

Ich wollte verweilen und verweilte. Das Hirn war aus und ich genoss. Es sind viele Eindrücke. Die Gletscher. Lake Pukaki. Milford Sound. Cape Reinga. Rotorua. Die Landschaft als solches. Zugegeben: Ich bin leicht menschenscheu unterwegs gewesen. Suchte nur bedingt Kontakt- meist suchte er mich. Und es ließ sich natürlich nicht vermeiden. Im Großen und Ganzen sind Kiwis super freundlich und hilfsbereit. Zu 99% heißt es hier von allen Kia Ora (Willkommen). Es ist keine Floskel. Eine Dame aus Kaikoura meinte, wenn Menschen den weiten Weg nach NZ auf sich nehmen, dann sollte es doch das Mindeste sein, freundlich zu sein. Und auch saubere Toiletten auf öffentlichen Plätzen anzubieten. Als Bezirk, Bundesland, Staat. Find ich gut!

Hier funktioniert es- hervorragend. Schade, dass es noch nicht weltweit eine Selbstverständlichkeit ist! Wat wäre dit für ne feine Erdkugel. Utopia lässt grüßen…

Natürlich. Auch in NZ ist nicht alles gold!

Hab ich was verpasst? Abgesehen davon, dass ich keinen Wal gesehen habe und die Gletscher nicht betreten konnte- nö! Sicherlich wäre Dunedin ein Halt wert gewesen. Aber was soll’s. Es ist auch nur eine Stadt. Schottisch geprägt. Und da ich eh noch nach Schottland will- c’est la vie. Macht das wenig. Blöd, dass ich noch kein Surfer bin- auch hier gibt es ganz schöne Wellen. Augenzwinkern.

Würde ich wiederkommen? Bestimmt. In Kombination mit den Cook Inseln oder Fijdschi. Oder was sonst so im „Umkreis“ liegt. NZ ist eine Reise wert. Ob alleine oder mit Kind und Kegel.

Ich kann verstehen warum manche nach NZ auswandern- das Land hat seinen Reiz. Die Maori-Kultur ist ein fester Bestandteil. Was spannend ist. Da kann das Nachbarland Australien im Umgang mit den Aboriginees sich eine Scheibe abschneiden. Gesellschaftlich betrachtet. Ja. Es ist unfair beide Länder zu vergleichen. Trotzdem haben beides viel gemein.

Machen wir es kurz: Duftes Land. Schöne Landschaft. Smoothe Menschen. Kann man hin!

Eine Übersicht der Tour. Preise etc. folgt. Nun aber heißt es: Melbourne. Ich komme. Wieder.

Der Flieger wartet. Habt nen entspannten Sonntag.

Haere ra NZ. Mach es gut. Du warst dufte!

Ps. Weil ich schon mehrmals in Big M. war, werden vermutlich nur wenige Zeilen von mir kommen. Abwarten. Ob oder ob nicht. Aber: Hongkong wartet ja auch noch auf mich.

Song des Tages: Pet Cemetary (Ramones) Falls es irgendwen interessiert. Augenzwinkern.

Anbei noch ein paar Bilder aus Piha. Auch ein Ort, an dem man länger verweilen kann.

3 Gedanken zu „Haere ra NZ. Goodbye NZ

  1. Die Statistik lügt nicht. -) Klingt nach einem total entspannten Roadtrip mit vielen Kilometern und mehr Meer.
    Wie ich sehe, hast du selbst ein blaugestreiftes Buschhuhn gesehen.

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