Berge und so

5. Dezember

Das Wetter scheint aufzuklaren. Zumindest vor meiner Nase. Der Pukaki See schimmert. Die Berge zeigen ihr Antlitz. Das Thermometer springt gen 20Grad. Aber: Am Horizont graue, dicke Wolken, die den Mount Cook einlullen. „Ach, dit verzieht sich schon“- denke ich mir. Ja ja, Denken ist manchmal auch so ne Glückssache. Schnell noch ein weiteres Bild vom See und ab Richtung Gebirge. Ich bin frohen Mutes meinen neuen Drei-Streifen-Goretec-Trekking-Treter etwas Hilary-Messner-Spirit zu verleihen. Sie dürfen zumindest daran schnuppern. Alle 5Km sinkt die Temperatur und der Regen wiederum nimmt zu. Spirit hin. Spirit her. Aber dit war mir doch etwas zu viel nasse Frische. Lange Rede: Die Himal…ähm Mount Cook Expedition muss aufgrund von Wetter verschoben werden. Die Tickets behalten Ihre Gültigkeit. Leider beißt es sich mit meinem Urlaub und ich kann nicht solange auf gutes Wetter warten. Ich fahre dem Wetter mal entgegen. Fotos habe ich trotzdem gemacht. Als Beweis. Ich war irgendwie da. Wurde nass. Hab leicht gefroren. Und trotzdem fand ich es schön!

Irgendwie muss ich Richtung Meer. Gesagt getan. Hier mal einen Friedhof passiert. Da ein paar Maori-Malereien gesichtet. Ich hab keine Ahnung warum ich Friedhöfe spannend finde.

In Hampden trinke ich einen Kaffee. Bei Vanessa. Nebenbei stelle ich fest, dass es hier einen ganz feinen Campingplatz gibt. Am Meer. Ist gekauft. Die Sonne scheint und die Temperaturen liegen wieder über 20Grad. „Gib dem Jungen das Meer und er ist zufrieden!“ So ist es und so wird’s wohl immer bleiben. Ausm Heckfenster aufs Meer starren. Herrlich! Vorher wird ausgiebig am Strand spaziert. Seelenkur hoch 3!Das Kind mir tanzt😎

Eigentlich fehlten zum Rauschen des Meeres noch die Walgesänge😉

Ein kleiner Sonnenaufgang und Zack: Da hockt er wieder aufm Bock… „bis zum nächsten weißen Fleck“ wie Undenkbar behaupten und singen. 😎

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