Happy New Year/Grüße aus Melbourne

2.Januar 2020

Seid gegrüßt! Ich hoffe, ihr habt den Weihnachtsirrsinn überlebt. Idealerweise hattet ihr entspannte Tage. An dieser Stelle wünsche ich euch ein gesundes und glückliches 2020.

Mein letzter Abend in Melbourne. Was soll ich erzählen? Völlerei gepaart mit ausgiebiger Faulheit. Ich bin hier zu Hause. Mittlerweile. „It’s your home“- immer wieder diese Worte und ja: Es fühlt sich auch so an. Da ich hier nun zum vierten Male verweile, gibt es nicht viel zu erzählen. Die Stadt ist wuseliger. Der Victoria Markt immer noch einen Besuch wert und hey: Die Great Ocean Road ist immer noch einer der schönsten Küstenstraßen ever und Lorne my Place to be. Kurz: Alles wie immer. Hab ja hier auch immer noch mein eigenes Zimmer. 😉

Ach, Angeln war ich auch- erfolglos. Mal wieder. Was aber ok ist. Morgens am See sitzen ist trotzdem dufte.

Gut, Weihnachten ist zwar nicht mein Ding aber bei angenehmen 28Grad zu tolerieren. Augenzwinkern. 43Grad und Wind wiederum ist ziemlich uncool. Die Nachrichten werden von den Buschfeuern bestimmt. Üble Sache. Auch wenn Melbourne doch ziemlich weit entfernt von den Bränden liegt, ist es omnipräsent.

Kurz: Kenn ich schon. Alles. Fast.

Denn: Endlich. Nachdem ich 2013 auf der Driving Range war, kam ich in den Genuss wirklich Golf zu spielen. Ich stellte mich besser an als gedacht und es macht Spaß. Es fehlte nur das Bier. Grins. Es war morgens. Um sieben. Haufenweise Kängerukacke und Federvieh ebneten meinen Weg über das „Green“. Herrlich. Und als dann da so ein Kängeru, beim Loch 7 graste, war der Morgen perfekt. Das meine ich ganz ernsthaft. Frei von der Leber weg.

Spazieren. Ball kloppen. Kängeru. Alte Menschen die den Golfbuggy schieben beobachten (Kinderwagen wäre ja auch nur halb so witzig). Sonnenschein. Mag ich. Find ich gut. Die Stunde Driving Range danach (Bälle in die Pampa kloppen) spendierte mir einen mittelprächtigen Muskelkater. Das hab ich mir verdient.

All das hielt mich nicht davon ab, heut noch mal zu golfen. Verflucht. Das macht Laune. Ich bin infiziert. Und: ich war besser als vorgestern. 🙂 Auch wenn ich ev. als John Mcenroe des Golfs in die Geschichte eingehen könnte. Fluchen kann ich nämlich auch ganz gut. 😉 Bringt leider nur keine Punkte. Doof.

Kurz: Mir geht’s hier gut. Saugut!

Auch wenn mich die Wehmut packt, weil es der letzte Abend in Australien ist (weil: Wieder viel zu kurz:), freu ich mich wie Bolle auf Hongkong. Morgen früh geht’s los.

In diesem Sinne…bis morgen.

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