Inselhopping

7.Januar

Ich will nach Lantau Island. Begebe mich zur Fähre. Steige ein. Schlummere ein wenig und bin da. Oder auch nicht. Trotz Nachfragen, ob es die Fähre nach Lantau ist, bin ich nun auf Cheng Chau gestrandet. Doof. Mhm. Nun gut, in einer Stunde geht eine Fähre nach Lantau. Dann kiek ich mir halt erstmal diese Insel an. Restaurants. Supermärkte. Schnickschnack. Die obligatorische Fisch und Fleischhalle. Es gibt einen Strand. Einen Tempel. Ein paar Gassen. Ja. Nett. Aber abgehakt.

Nun auf die nächste Fähre. Lantau. Dauert knapp 30Min. Ab in den Bus für eine weitere halbe Stunde. Das Schaukeln macht mich schläfrig- warum dagegen ankämpfen?! Augenzwinkern. Da steht er nun. Am Fuße des Tian Tan Buddhas. Ich schätze an die 268Stufen. Das wird also mein Workout für heute. Also wenn ich die Wahl hätte, dann lieber ne Runde Golf plus anschließend Bälle ins Nirwana kloppen. Sprich Driving Ranch. Das Leben ist nicht fair. Ab hoch mit dem alten Kadaver. Es schadet ja nicht. Ev. werde ich ja erleuchtet. Haha. Eher erleide ich Schnappatmung. Jau. Ist schon ein Monstrum. Ein Big Buddha halt. Ja. Ich bin leicht beeindruckt, wie er da so thront. Nun einen Blick in den Tempel mit 10000 Buddhas. Ein kleiner Snack aus der „Klosterküche Po Lin“ Passt. Leider sind die Räucherstäbchen etwas arg penetrant. Reicht ja auch. Ok. Ich will ja noch zum Fischerdorf Tai O. Wo die Menschen mehr oder weniger nur aufm Boot leben. Klappt leider nicht. Aus mir unerfindlichen Gründen hocke ich nun in der Gondelbahn und gondel Richtung Tal. Besser gesagt: Nach Tung Chung. Was fast neben dem Flughafen liegt. Eine fast doofe Idee. Ich hab einfach gepennt. Nun. Was soll’s. Ein Outletcenter tröstet mich.

Ab in die MTR (Ubahn) zurück nach Hong Kong Island. Wieder zum Pier. Ab zur nächsten Insel. Lamma. Soll wohl nett sein. In Wahrheit möchte ich eigentlich nur was trinken. Am Hafen inkl. Sonnenuntergang. Die Insel ist ganz charmant. Einige Kreative leben hier und diverse Auswanderer. Sagt Wikipedia. Scheint zu stimmen. Was man so „mitbekommt“. Die Insel hat was. Scheinbar auch ein „Fischerdorf“ plus diverse Strände. Könnte sein, dass ich morgen die andere Fähre nehme und dann im Süden anlege. Vorher steht allerdings noch mal Kowloon aufm Plan. Ich will in die Banksy-Ausstellung. Schon bekloppt. In Berlin bekomme ich es nicht auf die Reihe, aber hier schon.

Bevor ich hier versacke und zurück schwimmen muss, werde ich mich mal zur Fähre begeben. Ich muss gerade feststellen, dass ich nur noch zwei Nächte in Hong Kong habe. Oh Schreck!

Fazit des heutigen Tages: Ich wurde nicht erleuchtet und hatte Spaß. Kinners, wenn ihr hier seid, nehmt die Fähren und macht Inselhopping.

Ein Gedanke zu „Inselhopping

Schreibe einen Kommentar