Nachtrag 14.Juli Part II

Wir fahren mit Taxis zur Estacion Buenos Aires. Dort sollen wir abgeholt werden. Eine Show in der anarchistischen Bibilothek Popular Chinaski steht. Irgendwo in der Province. Der Bahnhof dröge. Nicht einladend. Eher schmuddelig. Kein Ort zum verweilen. Scheinbar, deutet man die Gestiken der Taxifahrer richtig, ist die Ecke auch nicht unbedingt ungefährlich. Es gibt keine Gleise. Viel Müll. Wir warten auf unsere Begleiter, die uns sicher zum Zielort bringen sollen. Via Schienenersatzverkehr geht’s zum nächsten Bahnhof. Ganz ehrlich, schön ist anders. Der Bus voll. Die Straßen kaputt. Durch eher ärmliche Gegenden rumpeln wir übers Asphalt.

Angst? Keine Ahnung. Allerdings haben wir alle einen gesunden Respekt.

Man denkt an irgendwelche Hollywoodschinken.

Raus aus den Bus. Ab in die Bahn. Tuckern ewig. Hier und da ein Schoki-, Kekse- oder Taschentücherverkäufer.

Wir laufen durch Bergramo. Ein paar Geschäfte. Ein Park. Irgendwann eine Kirche. Daneben: Der Club bzw. die Bibliothek. Putzige 60qm. Die Bühne

ebenerdig. Diverse Bücher als „Schallabsorber“.

Die ersten Bands spielen. Solide. Gut. Sound hier noch ok. Irgendwann gewöhnungsbedürftig. Kurz: Brei.

Die Leute feiern. Noch verhalten. Wird nett, denk ich. Ein weiteres Konzert. Nix aufregendes.

Pustekuchen. Die Band legt los und die Crowd legt mal einen gepflegten Pogo hin. Bierduschen inkl. Der Chor der Meute wunderbar. Liebesspieler funzt soweit besser. „Stagediven“. Wir punkten. Dürfen nicht aufhören. Müssen bleiben. Wiederkommen. Viele Gespräche. Wir bleiben lange. Taxi rufen und Abmarsch. Verzögert sich. Wir dürfen nicht. Safety First. Irgendwelche Idioten machen gerade Stunk. Messerschiesserei, witzeln wir.

Letztendlich nur irgendwelche besoffenen Discobesucher.

Die Taxi sind da. Wir fahren Richtung B.A.

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